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KATASTROPHENZÜGE DER DR

 
 
DIE K-ZUG-FUNKTIONSWAGEN
APOTHEKENWAGEN
 
Der Funktionswagen "Apotheke" ist vielleicht sowas wie die "graue Maus" unter den Laz-Fahrzeugen. Laut Siegmund Siebenhaar ist er auch in den letzten Betriebsjahren des Laz1072 zwischen Beelitz und Brest auch nicht zum Einsatz gekommen...
Folgt man der Fahrzeugbeschreibung von Thomas Dießner, ist das "Apothekenwagen" genannte Beistellfahrzeug in seiner Funktion eine Art "Beiwagen zum OP-Wagen", insbesondere zur Sterilisation von medizinischem Gerät und als Labor, zu bewerten.
Danach gliederte sich der Innenraum des Wagens in einen Naßsterilisationsraum, einen Trockensterilisationsraum und einen Apothekenraum.
 
Das Altbaufahrzeug des Funktionswagen A (Apotheke) 99-48 160 war ursprünglich ein C4i– also ein Eilzugwagen - darüber bestehen keinerlei Zweifel.
Anhand eines Fotos (für das ich leide nicht die nötigen "Rechte" habe, um es hier zeigen zu können, konnte ich eine Seuitenwand grafisch darstellen. Für die andere Seitenwand fehlen mir die nötigen Angaben...
 
 
1986 wurde auch der Apothekenwagen parallel zu den Begleiterwagen durch einen sog. Bghw-R4mod ersetzt.
Spenderwagen für den Funktionswagen "A" war der 1968 gebaute Bghw 57 50 28-15 744-5. Der Wagen erhielt die Wagennummer 99-48 160-7 in 2. Besetzung.
Im Jahr 1989 wurde der Wagen auf Mehrspannungsheizung umgerüstet - er war damit im K-Zug-Park der erste Bghw, der eine solche Einrichtung hatte. Insbesondere die Funktionswagen und die Stammfahrzeuge der K-1 und K-2 waren wegen ihres regelmäßigen Einsatzes im Laz1072 ebenfalls für eine Umrüstung auf Mehrspannungsheizung vorgesehen. Auch diese Umbauten sind nicht mehr erfolgt.
 
Offenbar bestand für den Einsatz im Laz1072 kein wirklicher Bedarf - aber definitiv im Falle einer militärischen Konfrontation bei einem Einsatz der K-Züge als Lazarettzüge. Dann aber hätten wohl alle Stammeinheiten eines solchen Wagens bedurft...
     
  Im Herbst 2009 sind belastbare Meldungen aufgetaucht, wonach des den "A" gemeinsam mit den beiden Seddiner K-Zug-Garnituren K1 und K2 1994 nach Ungarn verschlagen hat. Er ist noch heute dort vorhanden...  
     
 
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©2004 Burkhardt Köhler